
Waldstruktur bezogen auf Störflächen
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Handlungsfeld:
Waldökosysteme
(Unter-)Auftragnehmer:
Technische Universität (TU) Berlin
Relevanz des Indikators im Kontext des ANK:
Waldökosysteme sind zentrale Kohlenstoffspeicher und spielen eine wichtige Rolle bei der Klimaregulierung. Störungen wie Stürme, Dürre, Insektenbefall oder Waldbrände können diese Funktionen erheblich beeinträchtigen. Fernerkundungsdaten ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung von Struktur und Schichtung großer Waldflächen, sodass Veränderungen frühzeitig erkannt und Maßnahmen gezielt evaluiert werden können. Dies stärkt die Resilienz der Wälder, unterstützt deren nachhaltige Bewirtschaftung und bietet sowohl ökologische als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile.
Beschreibung des Dienstes:
Der Dienst zur Waldstruktur fokussiert sich auf die detaillierte Kohlenstoffbilanz gestörter Waldflächen, im Unterschied zum KI-Leuchtturmprojekt ForestPulse, das die allgemeine Waldstruktur und Biomassequantifizierung flächendeckend erfasst. Dieser Dienst kombiniert LiDAR-basierte Strukturparameter des digitalen Zwillings mit hochfrequenten Sentinel-2-Daten und nutzt LSTM-Modelle, um zeitlich fein abgestimmte Änderungen und Kohlenstoffdynamiken abzubilden. So lassen sich Kohlenstoffverluste durch Störereignisse sowie Gewinne durch Wiederaufwuchsprozesse präzise erfassen. Synergien bestehen in der Nutzung der Vorverarbeitung und Basisstrukturparameter von ForestPulse, die als Grundlage für die detaillierte Kohlenstoffbilanzierung dienen, während dieser Dienst durch dynamische Kohlenstoffinformationen die Biomassebewertung ergänzen kann.
