
Zerschneidung von Schutzgebieten
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Handlungsfeld:
Wildnis – und Schutzgebiete
(Unter-)Auftragnehmer:
LUP GmbH
Relevanz des Indikators im Kontext des ANK:
Die Zerschneidung von Schutzgebieten beeinträchtigt sowohl den Klimaschutz als auch die Biodiversität, da sie die natürliche Funktionsweise von Ökosystemen stört. Wenn diese Gebiete fragmentiert werden, sinkt ihre Fähigkeit, CO₂ zu speichern. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt geschwächt, da viele Tiere und Pflanzen auf zusammenhängende Lebensräume angewiesen sind. Diese Fragmentierung verringert die Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen an den Klimawandel und macht sie anfälliger für weitere Schäden. Zusätzlich behindert die Zerschneidung von Schutzgebieten die natürliche Wanderung von Arten, die aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen neue Lebensräume suchen. Barrieren wie Straßen oder Siedlungen schränken diese Bewegungen ein und gefährden das Überleben vieler Arten. Ohne zusammenhängende Korridore können Tiere und Pflanzen schwerer auf den Klimawandel reagieren, was wiederum die Stabilität der Ökosysteme und ihre Klimaschutzfunktionen beeinträchtigt.
Beschreibung des Dienstes:
Mithilfe dieses Dienstes sollen zerschnittene und dadurch bedrohte Flächen lokalisiert werden, um entsprechend beschwichtigende Maßnahmen, welche die Ökosysteme jeweils stärken, vornehmen zu können. Es werden als Grundlage der Indikator zur Landschaftszerschneidung des Umweltbundesamtes herangezogen, welcher die Anteile zusammenhängender, ungestörter Flächen misst. Darübeer hinaus bietet der IÖR-Monitor vom Liebniz-Insititut für ökologische Raumentwiklung mehrere Indikatoren zur Landschaftszerschneidung und zur Fragmentierung von Wald- und Forstflächen.
