Rückblick auf den Stakeholder Workshop vom 01.07.2026
„Wird es eine Art Alarmsystem geben, wenn es zu Veränderungen in besonders sensiblen Waldgebieten kommt?“ oder „Kann man die Farben der Legende ändern und die Karte in das eigene GIS exportieren?“ – Diese und viele weitere nützliche Fragen und wertvolle Rückmeldungen ergaben sich im Austausch der 35 Teilnehmenden beim EO4Nature-Stakeholder-Workshop zum Thema Wald am 1. Juli 2026.
Vertreter*innen von Umweltbehörden und Kommunen sowie Klima- und Naturschutzbeauftragte und Wissenschaftlerinnen nutzten die Gelegenheit, sich über die EO4Nature-Dienste Baumarten, Baumvitalität und CO₂ in Verjüngungsflächen zu informieren. Im Mittelpunkt stand dabei, wie diese aufgebaut sind, welche Informationen sie bereitstellen und wie sie im Waldmanagement sowie im Natürlichen Klimaschutz eingesetzt werden können.
Am Beispiel der Waldentwicklung im Nationalpark Sächsische Schweiz wurde veranschaulicht, wie der Nutzer-Workflow im EO4Nature-Portal aussehen soll. Zu den vorgestellten Entwürfen gaben die zukünftigen Anwender*innen hilfreiche Kommentare und Anregungen, die das EO4Nature-Entwicklungsteam dankbar aufnahm.
Im Austausch wurde außerdem deutlich, dass ein großer Bedarf an verständlichen Hintergrundinformationen besteht – beispielsweise zur Genauigkeit der Daten oder zur Interpretation der Analyseergebnisse. Damit EO4Nature auch für Nutzer*innen ohne oder mit geringen Kenntnissen in GIS und Fernerkundung leicht zugänglich ist, wird ein Schulungskonzept entwickelt, das Luca Durstewitz vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung vorstellte. Vorgesehen sind interaktive Lernformate sowie begleitende Informationsangebote, die den Einstieg erleichtern, den Umgang mit den Diensten unterstützen und den Aufbau von Fachwissen gezielt fördern.
